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Reststoffe in der Metropolregion nutzen – Kreisläufe schließen

Quelle: BMBF, Florian Sänger

Ziel der Bioökonomie ist ein biobasiertes, an natürlichen Stoffkreisläufen orientiertes, nachhaltiges Wirtschaften. Ziel des Innovationsraums BioBall ist es, die stoffliche Nutzung von biogenen Rest- und Abfallstoffen zu fördern – unter den besonderen Bedingungen der dicht besiedelten und industrialisierten Metropolregion Frankfurt/ Rhein Main. Das Programm intensiviert den direkten Austausch von privater und kommunaler Wirtschaft, Wissenschaft und Politik - stößt neue Projektideen an und fördert innovative Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, um eine biobasierte Wirtschaft zu etablieren. Dadurch lassen sich nicht nur Rohstoffkreisläufe schließen, Treibhausgasemissionen vermindern - sondern auch wirtschaftlich ungenutzte Potentiale heben.

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BioBall Projektvorhaben

InA

Insektenbasierte nachhaltige Aquakultur.

SynBioTech

Synergistische Entwicklung biotechnologischer und chemischer Verfahren zur Wertschöpfung von dezentralen C1-Stoffströmen.

GlyChem

GlyChem – Glykane und Koppelprodukte als biogene Wertstoffe – entwickelt Extraktions- und Veredelungsverfahren zur nachhaltigen Erzeugung von Wertstoffen aus kohlenhydratreichen bzw. lignocellulosischen Stoffströmen. 

AbZuMeOH

Das Ziel des Verbundvorhabens Abfall zu Methanol – kurz AbZuMeOH - ist es, das Potential der stofflichen Nutzung des bei der Verbrennung von (biogenen) Abfällen sowie der Herstellung von gebranntem Kalk entstehenden CO2 zur Methanolsynthese zu untersuchen. 

CtC

Das Ziel im Projekt CTC – Carbohydrate wastes To Chemicals - ist es, Zucker aus kohlenhydrathaltigen Abfallströmen als zukünftige Rohstoffbasis zur Herstellung von Glycolen zu erschließen. 

AMP Food

Antimikrobielle Peptide aus Hermetia illucens zur Konservierung von Lebens- und Futtermitteln.

BIOTESS

Erzeugung BIObasierter Phasenwechselmaterialien aus abfallwirtschaftlichen Prozessen zur Integration in einen Thermischen EnergieSpeicherSchaum als nachhaltiger Dämmstoff für Gebäudeanwendungen.

PYROCEM

Herstellung von pyrolysierter Pflanzenkohle als Additiv für zementgebundene Baumaterialien mit integrierter CO2-Reduzierung.

GrasToPlast

Entwicklung eines schlagzähen Grasfasercompounds mit Dauergrünlandgras.

GreenProScale

Prozessintegration und Scale-Up einer Grünschnitt-Bioraffinerie unter Berücksichtigung der Robustheit des Systems für die effiziente biotechnologische Nutzung schwach verholzter Biomasse im Sinne einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft.

GlyPac

Kleine reaktive Glykan-Binder in Druckfarben und Lacken für Verpackungen.

GreenToGreen

Kommunaler Grünschnitt als Basis für eine grüne Chemie 

SusBev

Das Projekt SusBev – Sustainable Beverages – hat zum Ziel landwirtschaftliche Rest- und Seitenströme aus dem Weinbau und anderen regionalen Agrarprozessen zu verwerten und mit Hilfe von fermentativen Prozessen zu gesunden und schmackhaften Getränken und Nahrungsmitteln aufzuwerten. 

PHA4Pack

PHA-Biopolymere aus CO2 für Verpackungsmaterialien am Beispiel von medizinischen Einwegartikel und Spezialfolien.

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Mitwirkende

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Unterstützung:

Das Vorhaben wird durch die BMFTR*-Fördermaßnahme "Innovationsräume Bioökonomie" im Rahmen der "Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030" gefördert. * ehemals BMBF

Geschäftsstelle:

Provadis Hochschule Die Provadis Hochschule ist die Hochschule der Industrie und bietet deutschlandweit für über 1200 Studierende natur- und wirtschaftswissenschaftliche Studiengänge dual und berufsbegleitend an. DECHEMA e.V. Die DECHEMA e.V. ist das kompetente Netzwerk für chemische Technik und Biotechnologie in Deutschland. Als gemeinnützige Fachgesellschaft vertritt sie diese Gebiete in Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.

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